Wenn  eingefahrene Konfliktthematiken nach einer gewissen Ohnmachtsphase und eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten des sozialpädagogischen Teams zwangsläufig eine Trennung vom Jugendlichen zur Folge haben, führt dies zu einem  neuerlichen Vertrauensbruch und der weiteren Bestätigung seines negativen Selbstbildes.

 

Hier bedarf es eines Programmes, in welchem der Jugendliche druck- und wertfrei die Hintergründe seines “Scheiterns” - seiner Schemata, seines inneren Teams und seiner Modusaktivierungen -  individuell beleuchten kann.

Somit entsteht  der Bedarf an einem kurz- , bzw. mittelfristigen Auszeitangebotes, das einer vorzeitigen, endgültigen Trennung und somit einer weiteren tiefen Narbe in der Biographie des Jugendlichen vorbeugt.

 

Das Projekt „Time Out“ richtet sich an zwei Jugendliche in der 2:2 Betreuung und versteht sich als ein zusätzliches Angebot der Sozialpädagogik, welches - in den langfristigen Entwicklungsplan eingebunden - optimal greifen kann.

 

Im konkreten Fall sind alle Konsequenzen und der Rahmen des Systems ausgeschöpft, und die Entwicklung der Jugendlichen geht trotzdem in eine destruktive Richtung. Das vorliegende Konzept soll den betroffenen Jugendlichen und den SP-Teams eine produktive Auszeit geben und den Transfer der erarbeiteten Lösungen bei der Rückführung in das alltägliche Umfeld, die Wohngemeinschaft ermöglichen.

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