Arbeit mit dem schwierigsten Fall aus ihrer Praxis

Sozialpädagogische Betreuungseinrichtungen bieten ihre Dienste dort an, wo Familien und soziales Umfeld ausfallen und eine Vertretung in der Betreuungs- und Erziehungsarbeit sinnvoll erscheint. An die Fachkräfte der jeweiligen Institutionen werden je nach sozialpädagogischem Konzept unterschiedlich hohe Anforderungen bezüglich Persönlichkeit und Professionalität gestellt.

Schemapädagogik® für sich beinhaltet schon hohe Anteile an Arbeitsvollzügen, die man als selbstreflexiv bezeichnen kann. «Selbstreflexiv» bedeutet, dass man über sich und die eigene Wirkung auf andere, auch bei der Arbeit, nachdenken und eventuell darüber sprechen können soll. Die gelungene Kommunikation ist eine Voraussetzung, ein Mittel sowie ein Merkmal der Qualität von schemapädagogischer Arbeit. Parallel dazu ist es notwendig, dass eine komplementäre Beziehung hergestellt wird. Denn die Arbeit im sozialen Bereich gelingt nur dann, wenn Kinder/Jugendliche, Eltern und Teammitglieder miteinander kooperieren.

In wöchentlichen Treffen von bis zu max. 8 Personen erarbeiten wir den gerade schwierigsten Fall aus ihrer Praxis.

Nach der schemapädagogischen Diagnostikphase  erarbeiten wir bestimmte Interventionen,  welche speziell auf Lehrer/Sozialpädagogen und Sozialarbeiter zugeschnitten sind, um genau an jenen individuellen, dysfunktionalen Schemata samt der praktizierten Manipulationstechniken anzusetzen, die im Schulalltag bzw. Betreuungsalltag das Setting sprengen.  

 

Das Ziel schemapädagogischen Wirkens ist hier die Herstellung einer tragfähigen Beziehung, damit Erziehung und Bildung wieder  effizient praktiziert werden können.

Schemapädagogik wird nicht nur in der Sozialpädagogik sondern auch in

  • Pflege

  • Sozialarbeit

  • Elterncoaching

  • Beziehungscoaching

  • Teambuilding

  • u.v.m.

angewendet.