Schemapädagogik(R) ist keine Schematherapie!

Schemapädagogik(R) ist ein im Jahre 2010 von dem Erziehungswissenschaftler Dr. Marcus Damm entwickeltes, bedürfnisorientiertes und  integratives Konzept, das vor allem

  • in der Erziehungswissenschaft,

  • in der Pädagogik,

  • in der sozialen Arbeit aber auch bei

  • Paartraining,

  • Teambuilding

  • Supervision /Coaching und

  • Aufbau betrieblicher Sozialstruktur auf der individuellen Ebene

Anwendung findet und zur Professionalisierung in sozialpädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern sowie Teambuilding beitragen will.

Schemapädagogik(R) setzt sich zusammen aus verschiedenen Humanwissenschaften und Therapieverfahren.

 

Nämlich :

  • Neurobiologie,

  • Bindungsforschung,

  • Motivationspsychologie,

  • Kognitive Therapie,

  • Schematherapie,

  • Klärungsorientierter Psychotherapie

Schemapädagogen(R) gehen davon aus, dass Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene in verschiedenen Lebensphasen, in Wechselwirkung mit der sozialen Umwelt, spezielle Wahrnehmungsmuster (Schemata) erworben haben, die sich schlussendlich zusammensetzen aus gedanklichen, körperlichen und emotionalen Inhalten. Meistens gehen nachteilige Schemata auf Frustrationen der existenziellen menschlichen Grundbedürfnisse zurück. Sie können aber auch durch antrainierte Konditionierungen entstehen.

 

Diese Glaubenssätze beeinträchtigen meistens das ganze Leben lang das Selbstbild und können auch die Beziehungen zu anderen negativ beeinflussen - zu Lebenspartnern, Kollegen, Vorgesetzten, Freunden, Pädagogen etc.

Schemata steuern Gedanken und Verhaltensweisen, sie sorgen für eine selektive Wahrnehmung.

Eine besondere Herausforderung ergibt sich für Angehörige der sozialen Berufe desshalb, weil Schemata den Betreffenden nur teilweise bewusst sind - wenn überhaupt. Das heißt, dass Erzieher/Sozialarbeiter vom Anderen nicht objektiv wahrgenommen werden, sondern verzerrt; dies führt gewöhnlich zu vielen Beziehungsstörungen, die durch die herkömmliche pädagogische Diagnostik nicht in ihrer Komplexität erfasst werden.

Schemapädagogik(R) setzt daher nach der Diagnostikphase genau an jenen dysfunktionalen Schemata an, und zwar mittels bestimmter Interventionen, die einerseits im größeren Umfang im ambulanten und stationären therapeutischen Setting zum Einsatz kommen, die andererseits aber auch speziell auf Sozialpädagogen und Sozialarbeiter zugeschnitten sind.

 

Ein Ziel schemapädagogischen Wirkens ist die Herstellung einer tragfähigen Beziehung, damit Erziehung und Bildung effizient praktiziert werden können.

​(C) by Mag. Elisabeth Wolf 

Proudly created with Wix.com

  • Schemapädagogik
  • Twitter Clean
  • White Google+ Icon

Impressum:

Mag. Elisabeth Wolf

Streifingerstr. 18

2125 Streifing

Tel: 0650/2440766

lisa.wolf@schemapaedagogik.at